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Dt. Kurzstreckenmeisterschaft 2010 |
18.05.2010 |
![]() Die diesjährige Kurzstreckenmeisterschaft wurde durch den WRSV Solitude e.V. in Sachsenheim ausgetragen. Bei gutem Wetter erlebten wir, wie gewohnt, einen perfekten Rennablauf. Selbst eine unglücklich gewählte Zusammenstellung eines Vorlaufes (von dem wir selbst betroffen waren) wurde durch das Schiedsgericht erkannt und geändert. Das drei der vier Hunde aus diesem Lauf dann auch im Finale kämpften bestätigte dieses Handeln. Unter Umständen hätte die, zum Glück später etwas geänderte, Laufzusammenstellung den späteren Sieger den Finaleinzug kosten können! Aber das (Windhund-)Leben ist bekanntlich kein Konjunktiv und so kam es dann wie es wohl kommen sollte. Paco (al Fao`s Ironimo) erwischte zwei gute Vorläufe, in denen er seine Qualitäten zeigen konnte und die er souverän für sich entschied. Vielleicht fehlte ihm ein schnellerer Konkurrent "zum ziehen", so reichten seine guten 18,59s nicht und er scheiterte um 0,11s am Finaleinzug. Doch des einen Leid ist des anderen Freud... Sam (Impact v. d. Groene Golf) hatte etwas stärkere Vorläufe. Leider wirkte er wieder unkonzentriert und übermotiviert in der Startbox und konnte seine Stärke in den Vorläufen nicht zum Einsatz bringen und lief unter Wert. So wurde es richtig eng für ihn. 18,48s reichten aber am Ende um als letzter in das Finale einzuziehen. Im Finallauf kämpften Powerplay`s Wizard the Best (rot), Surumu vom rauhen Meer (blau), Mick Jerome vom rauhen Meer (weiß), James Brown v.d. Groene Golf (schwarz), Kailando vom Badenermoor (gelb) und Sam (streifen) um den begehrten Titel. Surumu, der quer aus der Box kam, behinderte James Brown und Kailando, so war hier schon das Rennen für die Drei, zumindest was den möglichen Sieg anging, fast gelaufen. Wizard, Mick und Sam erwischten den besten Start, durch den weiteren Weg (Box 6) hatte Sam jedoch keine Chance auf selbe Höhe wie seine beiden Mitstreiter (Box 1 und 2) in die erste Kurve zu ziehen. Wizard lief die Kurve viel zu weit außen und machte so den Weg frei für Mick. Auf der Zielgeraden entfachte nochmals ein spannender Kampf mit viel Körpereinsatz um die Plätze. Sieger wurde Mick vor Wizard, Surumu, Sam, James Brown und Kailando. Nachdem Mick bei der KSM 2009 das Pech am Hacken hing, hatte er diesmal im Finallauf das nötige Glück. Das Los für Box 2, ein super Start, keine nennenswerten Körperkontakte und natürlich sein tolles Laufvermögen verhalfen ihm zu diesem tollen Erfolg. Wir gratulieren Mick und Kirsten und allen Finalteilnehmern. Abschließend möchten wir das aus unserer Sicht etwas hinter dem Perfektionismus beim Rennablauf zurückstehende Rahmenprogramm des WRSV Solitude ansprechen. Es war schlichtweg nur rudimentär vorhanden. Und es ging nicht nur uns so. Bis auf den Renntag war man auf die eigene Fantasie als Unterhaltung (kann ja auch schön sein) beschränkt und ein Zusammenkommen mit anderen Windhundfreunden kam nur durch "Caravan-Hopping" zustande. Schade! |
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